Mallorca mit dem Rad: Die Insel der Radfahrer aus aller Welt – und wie du günstig hinkommst

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Date: 2026-04-24  

Jedes Jahr zwischen Februar und Mai packen tausende Radfahrer aus ganz Europa ihre Koffer – und demontieren ihr Fahrrad – mit einem klaren Ziel: Mallorca. Das ist kein Zufall. Die Insel bietet eine Kombination, die anderswo kaum zu finden ist: mildes Klima, während der Rest des Kontinents noch friert, perfekt asphaltierte Straßen und Bergpässe, die dir den Atem verschlagen – wirklich, nicht nur wegen der Anstrengung.

Wenn du zum Training kommen möchtest, ohne ein Vermögen auszugeben, ist dieser Artikel genau das Richtige für dich.


Warum Mallorca das Paradies für Radfahrer ist

Profiteams wählen Mallorca seit Jahrzehnten als Vorbereitungscamp. Hier haben Teams wie Trek, Bora, Ineos oder UAE trainiert. Aber die Insel ist nicht nur für Profis: Auch Freizeitfahrer, die einen soliden Kilometerblock fahren wollen, finden genau das, was sie brauchen.

Das Klima. Im März, wenn es in Deutschland oder den Niederlanden noch schneit, hat Mallorca 16–18 °C und Sonnenschein. Perfekt, um Stunden im Sattel zu verbringen, ohne in der Kälte zu leiden.

Die Straßen. Außerhalb der Hauptsaison wenig Verkehr, gut ausgeschildert und hervorragend asphaltiert. Die Routen ins Landesinnere und die Serra de Tramuntana sind ein Geschenk für die Beine – für alle, die sie herausfordern wollen.

Die Vielfalt des Geländes. Von der Ebene des Pla de Mallorca – ideal für Kraftausdauerarbeit – bis zu Bergpässen mit Steigungen von 10–12 %. Du kannst die ganze Woche mit abwechselnden Intensitäten gestalten.


Die Routen, die du nicht verpassen darfst

Sa Calobra / Puig Major — Der Klassiker. 9,5 km mit durchschnittlich 7 % Steigung zum Puig Major, dann die Abfahrt ans Meer über Sa Calobra mit seinen unmöglichen Kurven. Brutal schön. Nimm Wasser mit.

Cap de Formentor — Im Norden der Insel, ab Port de Pollença. Technisch anspruchsvoll, mit Meeresblicken, die dich zum Anhalten zwingen, um Fotos zu machen. Rund 20 km Auffahrt mit mehreren Rampen.

Puig de Randa — Im Zentrum der Insel. Kürzer (4 km), aber mit Rampen von bis zu 14 % am Ende. Perfekt für Bergwiederholungen.

Volta a Mallorca — Für alle, die Grundlagenkilometer sammeln wollen: Runden von 100–160 km durch die Ebene, entlang der Südküste oder durch den Pla. Viele organisierte Gruppen starten jeden Morgen in Palma oder Alcudia.


Wo du übernachtest, wenn du zum Training kommst

Radfahrer konzentrieren sich meist auf drei Gebiete:

  • Port de Pollença und Alcudia — Norden der Insel. Direkter Zugang zu den Pässen der Tramuntana und nach Formentor. Viele Hotels mit Fahrradlager, Wäscheservice und reichhaltigen Abendessen.
  • Playa de Palma / El Arenal — Süden. Günstiger, gute Anbindung an die Routen des Pla und ebenfalls an die Tramuntana.
  • Sóller — Für alle, die mitten im Gebirge schlafen wollen. Malerisch, aber teurer und mit weniger spezifischen Radfahrerservices.

Das Fahrrad im Flugzeug mitbringen: Was du wissen musst

Die meisten Airlines verlangen einen Aufpreis für Fahrräder: zwischen 30 € und 80 € pro Strecke, je nach Airline. Wiege das verpackte Rad vor der Abreise – normalerweise liegt das Limit bei 23 kg – und buche den Platz frühzeitig: Besonders in der Radsaison sind die Kontingente schnell ausgebucht.

Am Flughafen Palma gibt es einen eigenen Bereich für sperrige Sportgepäckstücke. Das einzige Problem: Der Flughafen liegt 15–20 km von den meisten Hotels entfernt, und mit einer Fahrradkiste im öffentlichen Nahverkehr zu fahren ist eine echte Tortur.

Die praktischste – und günstigere als du denkst – Lösung ist ein privater Transfer direkt vom Flughafen zu deinem Hotel. Ohne Wartezeiten, ohne Bus mit der Kiste unterm Arm, ohne Stress.


Der Transfer vom Flughafen: Der perfekte Einstieg ins Trainingslager

Bei Mallorca Low Cost bieten wir Privattransfers vom Flughafen Palma zu allen Punkten der Insel an – auch zu den Radfahrerzonen im Norden (Alcudia, Port de Pollença, Can Picafort) und im Süden (Arenal, Llucmajor, Campos).

Du kommst mit deinem verpackten Fahrrad, steigst ins Fahrzeug und bist in weniger als einer Stunde im Hotel – bereit, das Rad am nächsten Tag zusammenzubauen und loszufahren.

Fester Preis ohne Überraschungen, 24-Stunden-Verfügbarkeit, geeignet für Gruppen und sperriges Gepäck.

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Schnelle Tipps, um nicht zu viel auszugeben

  • Fahrradverleih auf der Insel: Wenn du das Risiko mit dem Fliegen scheust, gibt es Verleihstationen mit hochwertigem Material in Palma, Alcudia und Inca. Durchschnittspreis: 25–50 €/Tag je nach Ausstattung.
  • Supermärkte für die Regeneration: Mercadona und Lidl in allen größeren Orten. Viel günstiger als das Hotelbuffet für Recovery-Produkte, Obst und Snacks.
  • Kostenlose Routen: Lade die Routen auf Komoot oder Wikiloc herunter, bevor du abreist. Es gibt hunderte von Tracks, die von lokalen Radfahrern verifiziert wurden.
  • Beste Reisezeit: März und April. Weniger Betrieb als im Mai, stabiles Wetter, günstigere Unterkunftspreise als im Sommer.

Fazit

Mallorca ist kein teures Ziel, wenn man sich gut organisiert. Und für einen Radfahrer, der zum Training kommt – wo es auf die Beine und die Straßen ankommt, nicht auf Luxusrestaurants – bietet die Insel ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das in Europa schwer zu übertreffen ist.

Komm mit dem Rad, vergiss die Flughafenlogistik dank eines direkten Transfers, und widme all deine Energie dem, wofür du gekommen bist: Fahren.